„Was ich will,
das kann ich!“
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Informationen für Unternehmen

Ihr Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil weiblicher Mitarbeiter in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu steigern? Das Ada-Lovelace-Projekt fungiert als Bindeglied zwischen Unternehmen, (Hoch-)Schulen und Schülerinnen und unterstützt Unternehmen bei einer zukunftsorientierten Rekrutierung von motivierten jungen Frauen mit Potential.


Ihr Engagement im Ada-Lovelace-Projekt lohnt sich:

Immer mehr Mädchen und junge Frauen entdecken den naturwissenschaftlich-technischen Bereich für sich – sie sind motiviert und stecken voller Potenzial. Betriebe und Unternehmen, die junge Frauen bewusst in ihre Zielgruppe integrieren, erweitern ihren Kompetenzbereich und betreiben gezielt Nachwuchssicherung. Das Innovationspotenzial gemischter Teams ist kein Geheimnis mehr! Diversity Management fördern und umsetzen – das verbindet die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen mit sozialer Verantwortung und Chancengleichheit.

Als kooperierendes Unternehmen profitieren Sie von der umfassenden Öffentlichkeitsarbeit des Ada-Lovelace-Projekts und werden als attraktiver Arbeitgeber in der Region sichtbar. Mehrmals wöchentlich sind wir auf den Social Media-Plattformen Facebook und Twitter aktiv und teilen Veranstaltungstipps und Wissenswertes mit unserem Netzwerk aus Schülerinnen, Studentinnen, Lehrkräften, MINT-Organisationen und Partner-Unternehmen. 

Darüber hinaus stehen wir in ständigem Kontakt mit vielfältigen Projekt-Partnern, darunter Hochschulen und Universitäten, Kammern und Verbände, verschiedene MINT- und Mentoring-Netzwerke und Unternehmen.

Von einem regen Informationsaustausch und gegenseitigem Bewerben von Veranstaltungen und Initiativen profitieren alle Beteiligten!

 

Wie kann eine Kooperation zwischen Unternehmen und dem Projekt aussehen?

Grundsätzlich sind wir offen für Ihre Ideen und setzen uns gerne zum Austausch zusammen. Folgende Konzepte bestehen bereits und haben sich sowohl für die Mentorinnen und Mentees als auch die Unternehmen als sehr erfolgreich erwiesen:

Unternehmen stellen weibliche Auszubildende als Mentorinnen frei

Mentorinnen sollen zum einen den Mentees (Schülerinnen der 5. Klasse bis zum Abitur) durch praxisnahe, interaktive Workshops Lust auf MINT vermitteln, zum anderen sollen sie Vorbilder für die Mädchen sein. Sie berichten von ihren eigenen Erfahrungen, ermöglichen den Mentees so einen ausgiebigen Einblick in ihren Ausbildungsalltag und informieren über nötige Kompetenzen und mögliche Karrierechancen. Dabei repräsentieren sie Ihr Unternehmen und bewerben Sie als attraktiven Arbeitgeber.

Auf ihre Aufgabe werden die Mentorinnen durch begleitende Trainings, beispielsweise für Kommunikation, Präsentation, Moderation und Messeauftritt, vorbereitet. Durch diese Trainings sowie die Mentorinnentätigkeit an sich, erwerben Ihre Azubinen wichtige Soft Skills, von denen sie selbst, aber auch Sie als Arbeitgeber in der weiteren Ausbildung profitieren können.

Ihr Beitrag im Rahmen der Mentorinnentätigkeit besteht darin, Ihre Auszubildenden – wenn nötig – für Veranstaltungen an einzelnen, individuell vereinbarten Terminen freizustellen.

 

Unternehmen öffnen dem Nachwuchs von morgen ihre Türen

Uns ist es wichtig, jungen Frauen, die Interesse an einer Zukunft in MINT haben, den direkten Kontakt zu Unternehmen aus der Branche zu vermitteln und es ihnen so zu ermöglichen, potenzielle Arbeitgeber hautnah kennenzulernen.

Am Standort Koblenz geschieht dies im Rahmen einer – meist eintägigen – Schnupperausbildung. Ob der Betrieb dabei durch Workshops, Informationsveranstaltungen, Führungen oder praktische Übungen vorgestellt werden soll, ist jedem Unternehmen völlig selbst überlassen. Wir vermitteln lediglich den Kontakt zu interessierten Schülerinnen und unterstützen diese durch begleitende Orientierungsveranstaltungen.

Der Standort Mainz arbeitet mit Schulen im Rahmen ihrer gendersensiblen Berufsorientierung zusammen. Schülerinnen können verschiedenste Betriebe und Ausbildungsberufe im Rahmen von schulbegleiteten Workshop-Tagen oder Ferien-Workshops kennenlernen.

Diese Programme sollen dazu dienen, dem potenziellen Nachwuchs durch direkte Einblicke in Unternehmensstrukturen und Arbeitsabläufe konkrete Perspektiven und Anforderungsprofile aufzuzeigen sowie mögliche Vorurteile abzubauen.

Wir danken den Unternehmen, die bereits erfolgreich mit uns zusammenarbeiten:  Bei der Debeka, dem Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz, Stabilus und ThyssenKrupp Rasselstein können Schülerinnen der Realschule und des Gymnasiums eine Schnupperausbildung machen. Über mehrere Monate durchlaufen die Mädchen dabei verschiedene Stationen in unterschiedlichen Betrieben.

 

Unternehmen unterstützen das Ada-Lovelace-Projekt finanziell

Das Ada-Lovelace-Projekt wird durch das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verfassungsschutz und das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert. Da wir stets danach streben, die Förderung von Mädchen und Frauen in MINT weiter zu verbessern, sind wir über jede darüber hinausgehende finanzielle Unterstützung dankbar.

Der Ada-Lovelace-Projekt Förderverein e.V. nimmt Spenden jederzeit dankend entgegen. Sie sind herzlich dazu eingeladen, eine Mitgliedschaft abzuschließen. Diese gibt es nicht nur für Einzelpersonen, sondern auch Betriebe. Mehr Informationen dazu können Sie hier finden. Alternativ können Sie eine einmalige Spende tätigen, zum Beispiel über unser Online-Spendenformular.

Durch Spenden und Mitgliedschaften hat der Förderverein die Möglichkeit Mädchen und Frauen in MINT direkt zu unterstützen. So kann zum Beispiel schon der Jahresbeitrag einer Einzel-Mitgliedschaft einer Schülerin aus einer einkommensschwachen Familie die Teilnahme an einem Science Camp ermöglichen.

 

Wie lange bleibt eine Kooperation bestehen?

Die Dauer der Kooperation ist individuell und von der Absprache zwischen Unternehmen und Projektleiterin abhängig. Grundsätzlich sind wir daran interessiert, langfristige Kooperationen aufzubauen, freuen uns selbstverständlich aber auch über eine Zusammenarbeit für Einzelveranstaltungen.

 

Wie kommt eine Kooperation zustande?

Es gibt kein standardisiertes Antragsverfahren. Mögliche Kooperationsformate können in einem persönlichen Gespräch mit den zuständigen Projektleiterinnen erarbeitet werden. Diese sind:

Allgemeine Anfragen richten Sie gerne an die Zentrale Koordinierungsstelle in Koblenz.

 

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!